Sauerkraut, Kombucha und andere fermentierte Lebensmittel auf Pflanzenbasis wirken grundsätzlich basisch und können deine basische Ernährung bereichern (Ausnahme: Essig). Hier zeigen wir dir, wie du Sauerkraut und Kombucha selber machen kannst – das geht ganz leicht und macht Spaß.
1. Sauerkraut selber machen
Du brauchst nur Weißkohl, Salz, ein großes Glas und etwas Geduld.
Anleitung: Sauerkraut Schritt für Schritt
- Schneide den Weißkohl in dünne Streifen. Heb ein großes Kohlblatt unzerschnitten auf.
- Massier etwa 2 Esslöffel Salz pro Kohlkopf mit den Händen in die Streifen ein, bis Saft austritt. Je länger du massierst, desto weicher wird das Kraut.
- Sterilisier das Glas mit kochendem Wasser und füll die Kohlstreifen samt Saft hinein.
- Deck die Streifen mit dem beiseitegelegten Kohlblatt ab und drück es fest, damit das Kraut im eigenen Saft liegt.
- Deck das Glas ab und lass es einige Tage bis Wochen stehen – je nachdem, wie sauer du dein Sauerkraut magst.
Varianten und Tipps
Verfeinere dein Kraut vor dem Abfüllen mit Kümmel, etwas Chili oder einem Lorbeerblatt. Mit Chinakohl wird es weicher, mit Rotkohl leuchtend rot-lila. Selbst gemachtes Sauerkraut enthält durch die Fermentation Milchsäurebakterien, die deiner Darmflora guttun. Erhitze es deshalb nur leicht, wenn überhaupt.
2. Kombucha selber machen
Am einfachsten startest du mit einer gekauften Flasche Kombucha. Hast du einmal eigenen angesetzt, musst du theoretisch nie wieder welchen kaufen. Du brauchst nur etwas fertigen Kombucha, Grün- oder Schwarztee und Zucker.
Anleitung: Kombucha Schritt für Schritt
- Kauf Kombucha in einer Glasflasche, am besten ohne Geschmacksrichtung – erhältlich in Biomärkten und vielen Supermärkten.
- Koch zu Hause einen kräftigen Grün- oder Schwarztee in der Menge, die du ansetzen möchtest, und lass ihn abkühlen.
- Misch den Tee mit etwa einem Drittel des gekauften Kombuchas.
- Gib etwa 2 Esslöffel Zucker dazu – er dient den Kulturen als Nahrung.
- Lass den Kombucha einige Tage bis Wochen stehen, bis er die gewünschte Reife hat.

Gut zu wissen: Alkohol und Scoby
Lässt du den Kombucha lange stehen, kann sich ein geringer Alkoholanteil bilden. Außerdem entsteht an der Oberfläche ein „Scoby“ – er sieht aus wie ein gelartiger Pfannkuchen. Wirf ihn nicht weg, auch wenn er unappetitlich aussieht: Mit ihm setzt du künftig neuen Kombucha an.
Hinweis zum Basenfasten: Während einer strengen Basenfastenkur nach Wacker verzichtest du auf Tee mit Koffein und Zucker – Kombucha ist deshalb eher etwas für deine basenreiche Ernährung im Alltag.
Viel Freude beim Fermentieren! Weitere basische Rezepte findest du auf unserem YouTube-Kanal.
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