Vielleicht hast du den Rat auch schon gehört: 30 Mal kauen. Klingt erst mal viel! Wenn du nachzählst, wie oft du normalerweise kaust, kommst du vielleicht nur auf eine einstellige Zahl. Natürlich gilt der Rat nicht für jede Speise – Brei oder Suppe musst du nicht „kauen“. Hier erfährst du, was dran ist und warum gründliches Kauen beim Basenfasten so wichtig ist.
Warum Basenfasten 30 Mal kauen empfiehlt
Auch unseren Alkaline fasting guests empfehlen wir, bewusst mehr zu kauen, als es sich zunächst natürlich anfühlt. 30 Mal ist ein guter Richtwert für knackige oder gut kaubare Speisen. Beim Basenfasten geht es darum, deinen Darm und deinen Körper bestmöglich zu entlasten und dich gleichzeitig optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Bei beidem macht gründliches Kauen einen großen Unterschied.
Kauen zerkleinert das Essen und entlastet den Magen
Gründliches Kauen zerkleinert dein Essen in kleine Stücke und mischt es mit Speichel. Dein Magen muss weniger arbeiten, und die Nährstoffe werden besser aufgeschlossen. Das ist besonders bei Rohkost wichtig, damit dein Körper sie optimal verwerten kann.
Verdauung beginnt im Mund
Wenn du zu schnell isst, bekommst du vielleicht Blähungen, Völlegefühl oder Sodbrennen. Das liegt nicht nur an großen Brocken, sondern auch daran, dass die Verdauung schon im Mund beginnt: Der Speichel enthält Enzyme, allen voran die Amylase (Ptyalin), die Kohlenhydrate bereits beim Kauen aufspaltet.
Länger kauen: mehr Geschmack und mehr Genuss
Bewusstes Kauen hilft nicht nur der Verdauung – es macht dein Essen auch zum Genuss. Du nimmst dir Zeit, die verschiedenen Geschmacksnoten wahrzunehmen. Überrasch dich selbst und entdecke den Geschmack von Kartoffeln neu – oder achte darauf, wie Tomate, Paprika und Spinat zusammen schmecken.
Warum Essen beim Kauen süßer wird
Kaust du länger, merkst du, dass manches süßer wird: Die Stärke wird im Mund in Zucker aufgespalten. Diesen Genuss kannst du dir bei einem Basenfasten-Urlaub besonders gut gönnen – dann hast du kaum Termine und kannst dir für jeden Bissen Zeit nehmen.
Essen als Achtsamkeitspraxis
So werden deine Mahlzeiten zur Achtsamkeitsübung: Wie schmeckt mir dieses Essen genau? Wie fühlt es sich im Bauch an? Tut mir gerade ein kühler Salat gut, oder hätte ich lieber etwas Wärmendes? Das tut deinem Körper gut und holt deinen Geist ins Hier und Jetzt – oft verbunden mit einem Gefühl von Loslassen und Gelassenheit.
Probier es selbst aus: Kau dein Essen so lange, bis es eine breiige Textur ohne größere Stücke hat, und spür bewusst, wie es dir schmeckt. Viel Spaß und Entspannung dabei!
Hier findest du unsere Basenfasten-Wochen im Zollhaus.
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