Welche Öle sind beim Basenfasten erlaubt? Olivenöl, Leinöl, Kokosöl & Co.

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Beim Basenfasten spielen gute Öle eine wichtige Rolle: Sie machen satt, bringen Geschmack und helfen deinem Körper, Vitamine aufzunehmen. Doch welche Öle sind beim Basenfasten erlaubt – und welches nimmst du wofür? Hier bekommst du den Überblick.

Welche Öle sind beim Basenfasten erlaubt?

Die meisten hochwertigen, kaltgepressten Pflanzenöle passen zum Alkaline fasting. Tierische Fette sowie stark verarbeitete oder heiß gepresste (raffinierte) Öle lässt du weg.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Bioqualität wird empfohlen.
  • Frische: Öle oxidieren durch Licht und Luft und können ranzig werden. Riecht oder schmeckt ein Öl ranzig, verwende es nicht mehr.
  • Lagerung: kühl, dunkel und gut verschlossen.

Gentle preparation at low heat

Kaltgepresste Pflanzenöle enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die schneller oxidieren und Hitze schlechter vertragen. Beim Basenfasten bereitest du deine Mahlzeiten deshalb schonend zu – durch Dämpfen oder leichtes Erhitzen in der Pfanne, niemals durch Frittieren.

Olivenöl: zum sanften Garen und für die kalte Küche

Olivenöl verträgt die kurze, milde Hitze beim Dünsten gut. Besonders lecker ist es aber kalt, zum Schluss über Kartoffeln oder Gemüse geträufelt. Probier verschiedene Sorten – mal „grüner“, mal kräftig nach Olive, mal zitrusartig. Das Herausschmecken macht Freude und hilft dir, beim Essen ganz präsent zu sein.

Leinöl, Hanföl, Walnussöl: nur kalt verwenden

Viele Saaten- und Nussöle wie Leinöl, Hanföl oder Walnussöl nutzt du besser in der kalten Küche – für Salatdressings oder zum Verfeinern auf dem Teller. Unsere Köche geben zum Beispiel Kürbiskernöl erst nach dem Kochen über eine Kürbis- oder andere saisonale Suppe.

Kokosöl und Avocadoöl: besser zum Kochen

Kokosöl ist eine Ausnahme unter den Pflanzenölen: Es besteht hauptsächlich aus hitzebeständigeren gesättigten Fettsäuren und eignet sich daher sehr gut zum Kochen. Sein leichter Kokosgeschmack passt wunderbar zu Wokgemüse oder einem mild gewürzten Curry.

Auch Avocadoöl hat einen höheren Rauchpunkt als die meisten Pflanzenöle und eignet sich gut zum Kochen. Es schmeckt etwas buttriger als Olivenöl und sorgt für Abwechslung in deiner Basenküche.

Öle helfen bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine

Öle sättigen nicht nur, sie helfen deinem Körper auch, fettlösliche Vitamine aufzunehmen. Da du beim Basenfasten viel Gemüse isst, lohnt sich etwas gutes Öl zu jeder Mahlzeit.

Vitamin E, Beta-Carotin und Vitamin K1

  • Vitamin E steckt selbst in vielen Ölen wie Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl – deshalb tun diese Öle auch deiner Haut gut.
  • Beta-Carotin wandelt dein Körper bei Bedarf in Vitamin A um. Es steckt in roten, orangefarbenen und gelben Gemüsen wie Möhren, Süßkartoffeln, Tomaten und Paprika sowie in dunkelgrünem Blattgemüse wie Spinat und Brokkoli. Ein Dressing mit etwas Öl verbessert die Aufnahme.
  • Vitamin K1 findest du vor allem in Spinat, Grünkohl, Brokkoli und Kräutern wie Petersilie.

Vitamin A und K2 kommen dagegen vorwiegend in tierischen oder fermentierten Lebensmitteln vor, die beim Basenfasten nicht auf dem Speiseplan stehen.

Hier kommst du zum Basenfasten im Zollhaus.

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