In Alkaline fasting isst du kein ungekeimtes Getreide – Brot, Pasta, Pizza und Reis fallen also erst mal weg. Welche Kohlenhydrate bleiben dir? Mehr, als du denkst! Hier ist dein Überblick.
Kartoffeln: vielseitiger als gedacht
Die Kartoffel ist die naheliegendste Option – und mit ihr kannst du unendlich variieren:
- Dampfkartoffeln mit mineralhaltigem Salz, Petersilie und Olivenöl
- Ofenkartoffeln mit leckerer Füllung
- Kartoffelspalten mit Paprika, Chili und Kurkuma
- Basenfasten-Menü im Zollhaus: basische Küche zwischen Sachsen und Sizilien
Probier auch verschiedene Sorten: Violette oder rote Kartoffeln bringen Farbe und zusätzliche sekundäre Pflanzenstoffe auf deinen Teller.
Süßkartoffeln: das bunte Superfood
Süßkartoffeln gibt es in tief orange und in violett-weiß – beide schmecken etwas anders. Orange Süßkartoffeln eignen sich super für Ofenpommes, die süßeren violett-weißen sogar fürs Frühstück. Sie liefern Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), Vitamin C und B6, Kalium und Ballaststoffe. Die Ballaststoffe halten dich lange satt und beugen Heißhunger vor.
Exotisch: Yams, Taro und Yuca
Auch anderes Wurzelgemüse wie Yams, Taro oder Yuca (Maniok, Cassava) liefert dir Stärke. Du bereitest es ähnlich wie Kartoffeln zu. Unser Tipp: Koch es zuerst in Salzwasser, um den Eigengeschmack kennenzulernen – danach kannst du es braten, backen oder zu Klößen verarbeiten. Important: Yuca und Taro immer gut garen, nie roh essen.
Bananen und Kochbananen
Auch Obst liefert dir Kohlenhydrate. Bananen enthalten viel Stärke, und Kochbananen verarbeitest du wie Wurzelgemüse oder machst daraus Chips in Pfanne oder Ofen. Kochbananen, Yams, Taro und Yuca findest du in Asia- oder Afroläden.
Resistente Stärke: einfach abkühlen lassen
Resistente Stärke erreicht unverdaut den Dickdarm und wird dort von deinen Darmbakterien fermentiert. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren, die wichtig für deine Darmgesundheit sind. Außerdem steigt dein Blutzucker langsamer an. Resistente Stärke bildet sich, wenn gekochte Kartoffeln abkühlen – Reste aufbewahren lohnt sich also! Im Alltag ist auch abgekühlter Reis eine gute Quelle.
Gekeimtes Getreide
Auch gekeimtes Getreide liefert Kohlenhydrate und ist besser verdaulich. Eine Anleitung zum Keimen und ein Recipe for bread made from sprouted grains findest du in unserem Blog. Gekeimtes Getreide nutzt du wie normales – zum Beispiel im Frühstücksbrei oder zum Backen.
More Informationen zum Basenfastenprogramm findest du hier.
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