Ist Salz beim Alkaline fasting erlaubt? Kurz gesagt: ja! Nach Wacker ist jede Salzsorte erlaubt. Trotzdem gibt es Unterschiede. Hier erfährst du, worin sich die Salze unterscheiden und welches du wählen kannst.
Speisesalz: raffiniert und mit Rieselhilfe
Tafel- oder Speisesalz ist die gängigste Form im Supermarkt. Es besteht fast nur aus Natriumchlorid und wird meist raffiniert. Damit es nicht klumpt, werden oft Rieselhilfen wie Kalk, Silikate, Magnesiumcarbonat oder Kaliumferrocyanid (E 536) zugesetzt.
Naturbelassene Salze
Naturbelassene Salze wie Meersalz oder Himalayasalz enthalten neben Natriumchlorid kleine Mengen weiterer Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Kalzium sowie Spurenelemente – je nach Herkunft. Die Mengen sind gering, aber viele schätzen den Geschmack und die natürliche Gewinnung.
Himalayasalz aus Pakistan
Das rosa Himalayasalz stammt meist aus der Khewra-Salzmine im Punjab in Pakistan, einer der größten Salzminen der Welt. Es entstand aus den Ablagerungen eines urzeitlichen Meeres, das vor Millionen Jahren verdunstete. Seine rosa Farbe verdankt es Spuren von Eisenoxid.
Rosa Salz aus Peru
Auch in Peru gibt es rosa Salz: In den Salinen von Maras wird es aus einer salzhaltigen Quelle in den Anden gewonnen. Die Terrassen sind ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe von Cusco und Machu Picchu.
Meersalz aus Europa
Maldon-Salz aus England
Die hauchdünnen, pyramidenförmigen Kristalle des Maldon-Salzes werden in Essex in Südostengland traditionell aus Meerwasser gewonnen.
Meersalz aus Sizilien
An der Westküste Siziliens, zwischen Trapani, Paceco und Marsala, wird Meersalz in traditionellen Salinen gewonnen. Sie liegen in einem Naturschutzgebiet, in dem sogar Flamingos leben. Auch Cervia an der Adriaküste in der Emilia-Romagna ist für sein Salz bekannt. Von Juli bis September kannst du bei einem Besuch oft beobachten, wie das Salz nach alter Tradition geerntet wird – besonders schön bei Sonnenuntergang.
Sel gris und Fleur de Sel aus der Bretagne
Aus Frankreich kommt das „keltische“ Meersalz, auch Sel gris genannt. Es wird an der Atlantikküste der Bretagne, etwa in Guérande, geerntet. Seine graue Farbe stammt vom Tonboden der Salzgärten. Die feine, weiße Oberschicht ist das begehrte Fleur de Sel.
Farbiges Salz als Food-Hack
Für ein buntes Salzregal gibt es schwarzes Salz (zum Beispiel aus Zypern oder Hawaii), rotes Hawaii-Salz mit vulkanischer Tonerde oder blaues Salz aus dem Iran. Hochwertige Salze sind etwas teurer, aber eine Packung hält lange – eine budgetfreundliche Möglichkeit, deine Gerichte farbenfroher und interessanter zu machen.
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