Wildkräuter sind lecker, kostenlos und gelten als äußerst gesund. Beim Alkaline fasting passen sie perfekt, denn sie wirken basisch und stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Hier stellen wir dir vier Wildkräuter für die basische Ernährung vor – und wie du sie verwendest.
Warum Wildkräuter so wertvoll sind
Brennnessel, Löwenzahn, Giersch oder Spitzwegerich enthalten oft deutlich mehr Vitalstoffe als Kulturgemüse. Du kannst sie als Tee, im Smoothie oder als Beigabe zu Salaten und Gerichten genießen. Besonders im Frühling bringen sie frischen Schwung in deine Küche.
Sicher sammeln
Sammle nur Pflanzen, die du sicher bestimmen kannst, und meide Standorte an befahrenen Straßen, Hundewiesen oder gespritzten Feldern.
Dandelion
Löwenzahn ist viel mehr als ein Unkraut. Seine Blätter enthalten Vitamin C, Kalium und Eisen, seine Bitterstoffe regen die Verdauung an und unterstützen traditionell Leber und Galle. Junge Blätter schmecken im Salat, die gelben Blüten sind essbar und hübsch als Deko, und aus Blättern und Wurzeln kannst du Tee kochen.
Stinging nettle
Die Brennnessel ist eine der ältesten Heilpflanzen und in der Naturheilkunde sehr geschätzt. Sie liefert Vitamin C, Eisen und Kalzium und wird traditionell bei Rheuma und Gicht sowie zur Durchspülung der Harnwege genutzt.
So verwendest du Brennnessel
- Als Tee: Übergieß einen Teelöffel getrocknete Blätter mit heißem Wasser und lass ihn 5 bis 10 Minuten ziehen.
- Als Gemüse: Blanchier frische Blätter kurz – dann brennen sie nicht mehr – und verwende sie wie Spinat in Suppen oder als Beilage.
- Als Saft: frisch gepresst für eine Frühjahrskur.
Goutweed
Im Garten oft ungeliebt, in der Küche ein Schatz: Giersch ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen und schmeckt leicht nach Petersilie und Möhre. Traditionell wird er bei Gicht und Rheuma eingesetzt – daher auch sein Beiname „Zipperleinskraut“. Iss ihn roh im Salat, im Pesto oder gedünstet in Suppen.
Ribwort plantain
Spitzwegerich wird seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde verwendet. Seine Schleimstoffe machen ihn zum Klassiker bei Husten und Heiserkeit. Bei Insektenstichen kannst du ein Blatt zerreiben und auf die Stelle legen – das kühlt und lindert den Juckreiz. Als Tee oder fein gehackt im Salat ist er ebenfalls lecker.
Tipp: Erst probieren, dann kombinieren
Koste die Wildkräuter zuerst. Viele schmecken leicht bitter – in kleinen Mengen geben sie deinem Salat oder gekochtem Gemüse aber eine würzige Note. Weitere Ideen findest du in unseren Salat-Tipps. Viel Spaß beim Experimentieren – es kostet ja nichts!
Hinweis: Wildkräuter ersetzen keine ärztliche Behandlung. Bei Beschwerden oder Medikamenteneinnahme sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
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