Dreimal so viel Regen wie im Tiefland, subalpines Klima auf 800 Metern, lange Winter und eine neue Sommerfrische: Förster Felix Förster erklärt, was das Osterzgebirge so besonders macht.
Angaben laut Förster Felix Förster.
Gäste staunen oft, wie grün es rund ums Zollhaus ist – selbst wenn 30 km entfernt rund um Dresden Trockenheit herrscht. Ein Grund ist die Höhenlage: Auf 700 bis 800 Metern fällt etwa dreimal so viel Niederschlag wie im Tiefland. Deshalb gibt es hier weniger Borkenkäferbefall als etwa im Harz.
Es herrscht ein subalpines Klima, vergleichbar mit etwa 1200 Metern in den Alpen. Grund ist die östliche, kontinentale Lage. Wie das Klima das Holz prägt: Holz, Volkskunst und Nebel.
Fast nur Kartoffeln und Gerste – „ins Tal“ ging man, um Äpfel einzutauschen.
Entscheidend war, wie viel Heu ein Bauer machen konnte, um seine Tiere von Oktober bis Mai zu füttern. Bäume wurden vom Grünland verdrängt – daher die klaren Grenzen zwischen Wald, Feld und Dorf.
Mais wächst inzwischen auf den Feldern, seit 10 bis 15 Jahren auch Weizen. Das Osterzgebirge wird zur Gunstlage.
Wer der Hitze im Flachland entfliehen will, ist hier genau richtig – und lauwarme Sommerabende auf der Gartenbank werden immer häufiger.
Natur erleben: Mehr über Klima, Wald und Tiere erzählt Felix bei geführten Wanderungen – zum Beispiel beim Yoga-Urlaub mit Wanderungen. Spannend auch: Wölfe und Nachhaltigkeit und Waldbaden.



Das Landhotel Altes Zollhaus liegt mitten in der Natur des Erzgebirges, nah an der tschechischen Grenze: Wanderwege, Loipen und Ausflugsziele beginnen direkt vor der Tür.
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Auf 700 bis 800 Metern fällt etwa dreimal so viel Niederschlag wie im Tiefland – das hält Wald und Wiesen auch in trockenen Jahren gesund.
Etwa ein halbes Jahr – Schnee kann von Oktober bis Mai liegen.
Ja – einige hundert Meter höher entfliehst du der Hitze im Flachland.
Das Osterzgebirge ist klimatisch ein echtes Gebirge – mit gesunden Wäldern, langen Wintern und immer schöneren Sommern. Erlebe es selbst ab dem Zollhaus.
Weiterführende Quellen:
Natur, Kultur und Ruhe – und abends ein gemütliches Zimmer im Zollhaus.