Zimmer 213 Maria Henn

[cml_media_alt id='4606']Maria_Henn_Kunst_Hotel[/cml_media_alt]Die Farbenvielfalt, die exotische Vegetation, die wilde Natur, die Lebendigkeit Asiens und seiner Bewohner, all das spiegelt sich in ihren frühen Bildern wider.

Malerei – Lust, Experiment und Spiel

Mein eigentlicher Antrieb ist die Lust an der Malerei, der Spaß am Experiment und das Spiel mit Texturen, Farben, Formen, Motiven und Geschichten. Ich versuche, das darzustellen, was ich fühle, Bilder und Erinnerungen von dem, was ich gesehen und erlebt habe, Dinge, die mich berühren, magische Bildwelten, die sich nach außen auf die Leinwand drängen.

In meinen neueren Arbeiten entstehen Bildräume, die man als völlig abstrakt bezeichnen möchte. Sinn bekommen sie durch die Vorstellungskraft und Imagination des Betrachters, der oft ganz eigene Welten und Motive in ihnen entdeckt.

Ich würde meine Werke als zeitgenössische Kunst bezeichnen, eine Art zeitgemäßen Impressionismus bis hin zur ungestümen Welt des Informel.

Malen ist für mich ein intuitiver Prozess. Ich mache in dem Sinn keine Studien oder Skizzen. Die Vorstellung und Erinnerung an Erlebnisse oder Naturformationen sind es, die mich antreiben. Sobald ich beginne zu malen, zählt für mich nur noch Farbe, die ich schnell, dynamisch und oft in einem emotionalen Ausbruch auf die Leinwand auftrage. Dabei löse ich mich nicht gänzlich von der Idee einer Konzeption, ich verbinde sie allerdings mit dem Moment des Zufalls.

Mir geht es um die Auflösung des klassischen Formenprinzips. So wie im Informel verlangt das Bild nach permanenter Zerstörung und Umgestaltung.
Dies zelebriere ich solange durch Aufbauen, Schütten, Sprühen oder Abkratzen, bis sich Schicht für Schicht das Wesen meines Bildes zeigt.
Ich spiele mit verschiedenen Farbschichten, um Tiefe in meine Bilder zu bringen.
Trotz der Motive, die man mit Explosionen und Chaos assoziieren könnte, hat meine Kunst eine ganz eigentümliche Sensibilität und Feinheit, die sich dem Betrachter nach und nach immer mehr erschließt.

„Ihre Werke sprechen das emotionale Zentrum direkt an, da sie weder verkopft noch ideenbefrachtet sind. Maria Henn nimmt uns mit auf eine Reise in ihre Traumwelt, eine Welt der Sehnsucht nach Licht, Natur, Schönheit und Harmonie. Alles ist möglich: mehrere Farbzeichen- und Motivschichten liegen übereinander und ergeben so die vieldimensionale Sprache ihrer Bilder.“

Wolf Vogler, Kunsthistoriker

Webseite von Maria Henn