Ausstellung Foyer 2 Helga Schönfeld

[cml_media_alt id='4684']Kuns_Hotel_Helga_Schoenfeld[/cml_media_alt]Helga Schönfeld wurde 1954 in Wilhelmshorst bei Potsdam geboren. Sie fotografiert als freischaffende Künstlerin, aber ihre Arbeiten sind keine Fotografien, sie sind eine eigene Form von digitaler Fotokunst. Sie sind eine Hybridkunstform, die sie sich über einen längeren Zeitraum erarbeitet hat. Sie sehen aus wie gemalt – sie sind eine Spurensicherung ohne definierten Ort, zeitlos.

[cml_media_alt id='4681']Ausstellung_Zollhaus_Helga_Schoenfeld[/cml_media_alt]Helga Schönfeld sieht die Fotografie nicht als klassische Gattung der Kunst, sondern sie erkundet Landschaften und urbane Räume, hält Details fest, die dem Blick der meisten entgehen: abgeplatze Farbe, Rost, verblichene und abgerissene Plakate, Plastikfolien, Baumrinden und im Laufe der Zeit Verwittertes, Verfallenes, Zerkratztes; Schichten und abstrakte Strukturen, die der Witterung, Temperatur und Luft ausgesetzt waren. Sie arbeitet sowohl digital als auch analog.[cml_media_alt id='4685']Kunsausstellun_Zollhaus_Helga_Schoefeld[/cml_media_alt]
Die Fotografie ist für Helga Schönfeld nicht das Endergebnis, sondern Ausgangspunkt für ihre Arbeit. Sie will Spuren in Bilder verwandeln.  Fasziniert von diesen zufälligen, nicht beabsichtigten Spuren beginnt ein Schaffensprozess, dessen Endergebnis nicht vorhersehbar ist. Duch die Herausnahme dieser Strukturen aus ihrem ursprünglichen Kontext und die malerische Ver- und Bearbeitung werden sie zu eigenständigen, vom Ursprung unabhängigen Bildern.
[cml_media_alt id='4687']Kunshotel_mit_Helga_Schoenfeld[/cml_media_alt]Zufall und kreativer Prozess mit dem fotografischen Bildmaterial treten hier in  wechselseitigen Dialog. In der Wahl der künstlerischen Mittel bewegt sich Helga Schönfeld in ihren digitalen Arbeiten zwischen fantastischer Figuration und einer abstrakten Darstellung, die sich einer eindeutigen Interpretation entzieht, aber  eine durchaus erkennbare Sprache hat. Wirklichkeit und Alltäglichkeit werden unter weitestgehendem Verzicht auf die Darstellung eindeutiger Realitäten zum Spiel der Fantasie des Betrachters und bewegen sich damit in der Tradition des Surrealismus.

[cml_media_alt id='4686']KunsFoyer_Zollhaus_Helga_Schoenfeld[/cml_media_alt]Die Möglichkeit, das Gesehene individuell zu interpretieren und  Persönliches zu assoziieren, lässt für den Betrachter archetypische oder persönliche Wiedererkennungseffekte entstehen.
Helga Schönfeld arbeitet assoziativ und bezeichnet ihre Arbeit als Photo-Synthese in Anlehnung an den gleichnamigen Prozess in der organischen Chemie.
Das Ergebnis ist ein singulärer Druck auf Dürer oder Turnerpapier, welcher der Oberfläche der Bilder eine gewisse Plastizität verleiht.

Die Größe der Arbeiten sind bei der Künstlerin zu erfragen.

http://www.kunst-art-helgaschoenfeld.de